Die Krankheitsgeschichte 



Meine Krankheitsgeschichte

Im August 1995 tastete ich in meiner rechten Leiste eine Erhöhung.
Es fühlte sich doch relativ fest an. Ich dachte gleich
das gehört hier nicht hin und war im ersten Moment im Glauben, es könnte vielleicht ein Leistenbruch sein.
Daraufhin ging ich zu meiner Hausärztin, die mich erst einmal zum Ultraschall schickte und dann zum CT (Computertomographie).
Dabei wurden 3 hintereinander liegende Knoten in der rechten Leiste festgestellt, so ca. 1,5 cm groß, die man als Lymphknoten definierte.

Im Bauchraum war nichts festzustellen, also alles OK.

Dann erhielt ich einen OP-Termin bei einem Chirurgen
der mir im Februar 1996 aus der rechten Leiste einen Stück Lymphknoten entfernte. Die folgende pathologische
Untersuchung wurde als gutartig diagnostiziert.

Es wäre sicherlich nur eine bakterielle Geschichte,
also unbedenklich.

Für ein weiteres Jahr ging ich vierteljährlich zu eben diesen
Professor zur Nachkontrolle, wobei geprüft wurde ob die Knoten
sich verändern bzw. wachsen.

Die Lymphknoten blieben unveränderlich, sie waren dennoch immer vorhanden. Nach einem Jahr entließ mich der Professor von den Kontrollgängen mit der nochmaligen Erklärung es sei nichts bösartiges, also unbedenklich.

Er war der Meinung, dass die Knoten sicherlich irgendwann von selbst wieder verschwinden.

Als ich später wieder wegen einem Schnupfen zu meiner Hausärztin
ging und sie wegen meinen unveränderlichen Knoten ansprach,
sagte sie nur ich sollte mir da keine Gedanken machen,
denn laut dem Professor bzw. dem pathologischen Befund
wäre es ja nichts bösartiges.

Damit habe ich die Sache wieder vergessen, obwohl diese
unerklärlichen Knoten nach wie vor unveränderlich
vorhanden waren.

Im November 1999 ertastete ich nun auch in der linken Leiste vergrößerte Lymphknoten (LK).

Nun rollte eine Lawine auf mich zu.

Zuerst wieder zur Hausärztin, dann Ultraschall mit dem Befund, vergrößerte Lymphknotenpackete in Verlängerung der Leiste links
und rechts im Bauchraum. Nun ein Termin beim Onkologen
der mir gleich mitteilte warum ich nicht schon viel eher zu ihm gekommen wäre, bei geschwollen LK wäre oft mehr dahinter
und das könnte vor allem kein Chirurg einschätzen....

Nun wieder die üblichen Untersuchungen.
Zuerst kurz vor Weihnachten 1999 CT von der Brust mit ganz leicht vergrößerten LK, aber der untersuchende Arzt sprach gleich
nach der Untersuchung von Unbedenklichkeit.

Mit dem Befund wieder zum Onkologen wo man mir mitteilte
1 Knoten am Hals = Krebsstadium I; 1 Knoten am Hals und Knoten unterhalb vom Zwergfell ( Leiste ) = Krebsstadium II;1 Knoten
am Hals und Knoten unterhalb vom Zwergfell ( Leiste ) und Knoten oberhalb vom Zwergfell ( Brust) = Krebsstadium III ; 1 Knoten
am Hals und Knoten unterhalb vom Zwergfell ( Leiste )
und Knoten oberhalb vom Zwergfell ( Brust) und
Beckenmarkbefall= Krebsstadium IV und bei mir sei es nach
der bereits vergangen Zeit sicherlich bereits Stadium IV.

Mit dieser Prognose wurde ich erst einmal nach Hause geschickt weil Weihnachten war. Nach Weihnachten wieder zum CT Abdomen (Bauchraum) mit der Bestätigung vom Ultraschall, vergrößerte Lymphknotenpackete in Verlängerung der Leiste links und rechts im Bauchraum.

Der gleiche Arzt der vor Weihnachten die LK in der Brust als unbedenklich erklärt hat, erklärte nun auch diesen
Befund der Brust - LK als bedenklich.

Nun musste ich mit diesen Befunden wieder zum Onkologen, der sich zutiefst zufrieden in seiner vorausschauenden Meinung bestätigt sah.

Er erklärte mir, dass zuerst noch einmal eine OP mit einer Gewebeprobe gemacht werden müsse und entließ mich in meinem Schicksal mit der Bemerkung ich sollte doch mit der OP nicht zu lange warten.

Nach diesem niederschmetternden Befund habe ich mir gedacht, die Ärzte spinnen alle.

Erst habe ich die Ärzte die ganzen Jahre immer wieder
auf die LK in der rechten Leiste hingewiesen und sie sagte
immer wieder kein Problem und nun sollte ich einen
Lymphdrüsenkrebs im Krebsstadium IV haben,
obwohl es mir körperlich sehr gut ging. Ich hatte nach wie vor
keinerlei Anzeichen auf eine ernsthafte Erkrankung, bis auf die vergrößerten LK.

Ich habe mir dann nach gründlicher Überlegung und Beratung
mit Familie und Bekannten eine andere Hausärztin gesucht.
Ich bin zu einer Ärztin für „Allgemeine Medizin“ + Biomedizin + Naturheilverfahren gegangen. Diese Frau hat mich gründlich
Untersucht und konnte nach ihrem Wissen beim besten
Willen auch an Hand der Blutuntersuchungen keinen Krebs
bei mir diagnostizieren.

Zu den LK hat sie allerdings keine große Stellung bezogen. Sie war schon eine ältere aus meiner Sicht erfahrene Ärztin.
Sie bot mir neben verschieden Mitteln eine Bioresonanztherapie an,
die ich allerdings selbst bezahlen musste, da die Krankenkassen das nicht finanzieren.

Das war für mich der einzige Ausweg, also habe ich zugestimmt
und die Behandlungen von ca. 1300,00 DM über 6 Wochen
über mich ergehen lassen.

In den LK waren bis dahin nie Schmerzen aufgetreten.

Bei einer so genannten Biomagnetresonanztherapie musste ich eine Art Magnet direkt auf den größten LK in der rechten Leiste draufhalten und plötzlich entstand ein rasender Schmerz als ob mir jemand ein Messer direkt in den Knoten gestochen hätte.

Paar Tage später wurde der LK auf einmal wesentlich größer.

Als ich das der Ärztin mitteilte wurde es Ihr sichtlicher weise „mulmig“ und sie sagte mir, es sei vielleicht doch besser wenn ich mich noch mal bei einem Chirurgen vorstellen würde. Es könnte ja vielleicht doch auch ein Leistenbruch sein.

Sie überwies mich in 's Krankenhaus zu einer Chirurgin.

Als ich mich bei der Frau vorgestellte und ihr meine ganze Krankheitsgeschichte erzählt hatte, wurde sie nachdenklich
und erklärte mir in einem bis dahin für mich erstmalig aufrichtigem Gespräch, dass ich doch noch ein junger Mann sei und der
Sache doch mal richtig auf den Grund gegangen werden müsste.

Sie riet mir in die Uniklinik zu gehen, da gebe es eine sogenannte Internistische Klinik wo Fachärzte aus allen Bereichen
zusammenarbeiten würden. Aber zuvor müsste sicherlich doch
noch mal operiert werden und deshalb gab sie mir auch gleich eine Überweisung für die Chirurgische Klinik mit.

Ich stellte mich da bei einem relativ jungen Chirurgen vor und erzählte ihm meine ganze Krankheitsgeschichte. Er fragte mich sofort ob ich denn schon mal beim Urologen gewesen wäre, da das nicht der Fall war schickte er mich sofort eine Etage höher zu einem Urologen zwecks Untersuchung bzw. Verdacht auf Hodenkrebs.

Die Untersuchung ergab keinen Hodenkrebs und auch mit der Prostata war alles in Ordnung. Mit dem Befund gleich wieder zu dem Chirurgen, der mir einen Termin für eine OP zwecks einer Gewebeprobe gab.

Nun kam es wie es kommen musste.

Ich ging wieder zu meiner Bio-Ärztin um Sie über die OP zu informieren und natürlich um ihre Meinung zu hören.

Sie sagte nur die Chirurgen wollten immer gleich schneiden, aber sie fand es dann doch besser, dass der LK entfernt würde.

Der LK war zwar größer geworden (etwa wie ein Hühnerei) aber er schien vorerst nicht weiter zu wachsen.

Einen Tag vor dem OP-Termin in der Uniklinik rief mich eine Schwester der Chirurgie an und teilte mir mit, dass das Krankenhaus überfüllt sei und es kein freies Bett gibt und ich deshalb erst 14 Tage
später kommen könnte.

Ich nahm 's zur Kenntnis und als ich dann in 's Krankenhaus ging war das Wunder aller Wunder, dass mein größer gewordener LK auf einmal wieder viel kleiner geworden war( etwa so groß wie vorher), was natürlich der Chirurg der mich zuvor untersucht hatte mit einem etwas erstauntem Gesichtsausdruck ebenfalls feststellte.

Nach 4 Tagen nochmaliger Untersuchung wurde ich dann operiert.

Nach der OP teilte mir der Chirurg mit, er hätte wieder nur ein
Stück von dem LK entfernen können, weil sich unter dem LK noch mehrere kleine LK befunden hätten. Er sagte mir, dass es bei solchen Operationen üblich sei nur Gewebsproben zu entnehmen.

Also war ich meinen Lieblings - LK wieder nicht los.

Vor der Krankenhausentlassung teilte man mir mit, dass nach ca. 4 Wochen der pathologische Befund da wäre und ich zwecks
Auswertung dann noch mal anrufen müsse.

Ich hatte noch einen Termin bei meiner Bio-Ärztin und nachdem
ich ihr den Verlauf der OP erzählt hatte, sagte sie mir sie könne
mir jetzt nicht mehr weiter helfen, da aus ihrer Sicht sie bei mir
keine ernste Krankheit feststellen könne.

Sie bot mir noch ein Buch von einer Frau
„Hulda Regehr Clark an „Heilung ist möglich“ – Eine revolutionäre
Technik zur Behandlung chronischer Krankheiten

(Unter anderem auch zur Heilung von Krebs).

Dann reicht sie mir ihre Hand. „ Auf wiedersehn “.

Nun stand ich mit meinem Schicksal wieder mal alleine da.

Ich habe mir dieses Buch dann doch gekauft.
Diese Frau Hulda Regehr Clark beschreibt das Krebs,
durch sich im menschlichen Körper befindliche Parasiten
ausgelöst wird.
Sie hatte beschrieben, dass man diese Parasiten zuerst im Körper abtöten muss, durch verschiedene Therapien.
Zum Bsp. Nierenreinigung, Leberreinigung usw…. Das waren relativ komplexe Behandlungen jeweils über mehrere Wochen
und auch nicht unbedingt billig. Manche Medikamente kamen aus den USA. Ich habe alles probiert und relativ viel Geld dafür bezahlt. In München gab es eine Apotheke die mir alle diese Medikamente
besorgt hat. Die Hulda Regehr Clark erklärte weiterhin,
dass nach ihrer Erkenntnis die Parasiten aus dem Darm
im menschlichen Körper nur durch ein spezielles Frequenzgerät
(eine Art Oszillograph) mit gezielten Frequenzen
abgetötet werden können.

Sie hatte für alle möglichen Viren, Bakterien
und eben Parasiten viele Versuche unternommen und dabei die jeweils genauen Frequenzen ermittelt. Diese Liste befand sich
im Anhang ihres Buches. Um sich nun nicht so einen monströsen Oszillographen kaufen zu müssen hatte sie mit sicherlich
einem Team einen so genannten Zapper entwickelt mit dem
man ebenso gezielt diese Parasiten und Bakterien abtöten könne.
Diesen Zapper habe ich mir natürlich auch gekauft und nun
wurde zu Hause gezappt und gezappt.

Es sollte sogar gegen Grippe helfen.

Ob das irgendwie geholfen hat oder nicht kann ich trotzdem
nicht genau sagen.

Ich habe halt vieles probiert um meine Gesundheit wenigstens zu erhalten, bzw. meine LK's immer schön klein zu halten oder eben am wachsen zu hindern.

Nach 4 Wochen rief ich wegen dem pathologischen Befund in der Uniklinik an.

Er war leider noch nicht da und man teilte mir mit, dass man mich zurückrufen werde, wenn der Befund da wäre.

Mittlerweile waren wieder 6 Wochen vergangen und ich musste
wegen einer Magenspieglung noch mal in die Uniklinik und habe
gleich noch mal angerufen ob vielleicht der pathologische
Befund nun endlich da ist.

Wie der Assistenzarzt mir mitteilte, wäre mein Befund nun da,

Er sagte mir zu meiner tiefen Erleichterung, er hätte meinen Befund gelesen und es sei alles in Ordnung, es liegt keine Bösartigkeit vor. Allerdings könne er mir den Befund jetzt nicht zeigen, da der Chefarzt ihn eingeschlossen hätte und z.Z. im OP operieren würde.

Doch der Bumerang kommt immer hinterher.

Zwei Tage später rief mich eben dieser Assistenzarzt an, es wäre
nun doch etwas gefunden worden und er hätte für mich einen
Termin in der onkologischen Tagesklinik abgestimmt an dem ich
mich vorstellen müsse.

Im Frühjahr 2000 sitze ich in der onkologischen Tagesklinik einem
netten jungen Assistenzarzt gegenüber und erzähle ihm meine ganze Krankheitsgeschichte.

Er hört verwundert zu und schüttelt etwas den Kopf und nennt meinen Krankheitsverlauf auch in Bezug auf die ärztliche Betreuung etwas sonderbar.

Der Befund der Operation habe ergeben, dass ein niedrig malignes Nonhodgkinlymphom im Stadium II vorliegt. (ein bösartiger Tumor sehr langsam wachsend).

Es wird nun wieder untersucht, Ultraschall, CT und Blutabnahme.

Nach allen Befunden erklärt er mir, dass ich ein äußerst interessanter medizinisch wissenschaftlicher Fall wäre.

Als nächster Schritt wäre für eine genauere Diagnose eine Beckenmarkpunktion

nötig.

Davon hatte ich schon im Internet gelesen, Krebskranke sprechen
dabei von der Knochenstanze und diese Untersuchung sei äußerst schmerzhaft.

Nun ließ ich auch das über mich ergehen, wobei es trotz zweier Betäubungsspritzen wirklich sehr schmerzhaft war.

Der Befund ergab, dass das Beckenmark bereits von der Lymphomerkrankung infiltriert war.

Es wurde ein Termin mit einem Oberarzt der Onkologischen Tagesklinik vereinbart.

Zu besagtem Termin erschien ich mit meiner Frau.

Der Oberarzt erklärte uns noch mal dass ich an einem niedrig malignen Nonhodgkinlymphom mit Beckenmarksbefall erkrankt sei.
Diese Krankheit sei nicht heilbar und würde in der Regel
langsam voranschreiten mit der Folge, dass irgendwann die
Blutbildung aussetzt.

Er teilte uns weiter mit, dass bei dem derzeitigen Stand meiner
Krankheit bzw. so lange es mir noch gut geht, es eigentlich
das beste wäre nach der Methode

„Wait and See“, nur zu warten und den Krankheitsverlauf zu beobachten.

Ich musste von da an alle 12 Wochen einmal zum Ultraschall und zur Blutkontrolle erscheinen.

Mittlerweile hatte ich mich entschlossen mir wieder mal einen neuen Hausarzt zu suchen.

Nachdem ich dem neuen Hausarzt meine Krankheitsstory erzählt hatte, erklärte er mir das es keinen Zweck hätte mit irgend welchen kleinen Ärzten über meine Krankheit zu reden, sonder wenn überhaupt, dann
nur dem Chef-Professor der Uniklinik persönlich. Er berichtete mir noch von einer ganz neuen Untersuchungsmethode aus den USA und er würde einen Arzt kennen bei dem man diese Untersuchung machen könnte.

Die Untersuchungsmethode heißt PET ( Positronen – Emissions -Tomografie).

Dabei wird eine radioaktive Infusion verabreicht, was aber
unbedenklich wäre.

Nur mit dieser Untersuchungsmethode könne man genau sehen
wo und ob sich Tumore im Körper befinden.

Ich habe mich dann dafür entschieden, der Befund hat aber keine besonders neuen Erkenntnisse gebracht, als das was bereits mit Ultraschall und CT bekannt war.

Dieser Dr. wollte mich nun davon überzeugen, dass er als Arzt existenziell auch schwer zu kämpfen hat und seine Frau neuerdings
bei einer Marketingfirma arbeitet um sich dabei finanziell unabhängig
zu machen. Sie handelt mit ganz neuen Produkten aus den USA,
gerade auch Produkte für die Gesundheit und gegen Krankheiten
mit magnetischen Einlegesohlen gegen den Erdmagnetismus und speziellen Decken als Bettunterlage und noch vielen anderen
guten Gesundheitsprodukten.

Er bot mir gleich ein paar antimagnetische Einlegesohlen
für 100,00 DM an, somit hatte ich nun
meinen dritten Hausarzt verloren.

Während der Zeit nach der OP habe ich über Jahre immer
Petasites TM (Urtinktur) eingenommen, ein homöopathisches
Mittel gegen Tumorwachstum und mehrfach über Jahre eine
Art Kur mit Vitamin E – Kapsel 300mg (1x täglich) in
Kombination mit Selentrinkampulle (Selenase1x täglich).

Ich glaubte dabei auch immer eine gewisse Wirkung zu bemerken.
Die LK's wurden immer wieder mal größer und dann wieder kleiner.
Es war ein ständiges hin und her, wobei die Größe immer noch
moderat war. Und da ich in meiner rechten Leiste meinen so
genannten Ur-Referenzknoten hatte, konnte ich in etwa selbst einschätzen wann die LK's wuchsen oder eben
wieder kleiner wurden.

Zwischenzeitlich waren meine LK's in der rechten Leiste mal wieder größer geworden.

In dieser Zeit nach einer Untersuchung in der Uniklinik
rief mich ein Onkologe an, der sich zwischenzeitlich bei den Untersuchungen an der Uniklinik um mich gekümmert hatte
und teilte mir mit, dass mein Lymphom progressiv wäre,
also gewachsen ist und sie müssten unbedingt mit mir
und meiner Familie darüber reden.

An diesem Termin war er als Stationsarzt und noch ein Oberarzt anwesend.

Mir wurde mitgeteilt, dass es nun an der Zeit wäre zu handeln.

Das hieß sofort mit einer Chemo-Therapie in 6 Zyklen über den
Zeitraum von 6 Monaten zu beginnen.

Ich habe daraufhin nur erklärt, dass ich solange es mir körperlich gut geht keine Chemotherapie machen möchte. Ich habe noch gesagt,
dass ich mich bei einer Verschlechterung meines Zustandes natürlich wieder melden werde.

Dabei wurde ich vom Stationsarzt darauf hingewiesen, das beim Wachsen der LK eine Gefäßkommpression eintreten kann bei der eine Thrombose oder noch schlimmer, eine Lungenembolie auslöst werden kann.

Ich hatte mir in dieser Zeit ein Buch über Nonhodgkinlymphome von einem Professor Herman Delbrück gekauft. Im Buch stand, dass er
Chef einer Privatklinik in Wuppertal ist. Diese Telefonnummer habe
ich über die Auskunft in Erfahrung gebracht und habe einfach da angerufen um den Professor um Rat zu fragen.

Es war seine Sekretärin dran. Ich habe ihr meinen Fall geschildert und sie drum gebeten mal mit dem Herrn Prof. reden zu dürfen oder
vielleicht bei ihm mal vorbeikommen zu dürfen. Sie teilte mir mit,
dass sie erst mit dem Professor reden müsse und ich sollte doch
später noch mal zurückrufen.

Bei diesem Telefonat teilte sie mir mit, dass der Professor bereit dazu wäre, aber erst einmal alle meine Befunde dazu nötig wären.

Ich sollte sie ihm zusenden, was ich dann auch schnell tat.

Nach 14 Tagen habe ich noch einmal angerufen um einen Termin zu erfragen um mal mit dem Professor reden zu können. Es verging vielleicht noch eine Woche bis es dann endlich geklappt hat.

Der Kern des Gespräches ergab, das man das „Pulver“ nicht vor seiner Zeit verschießen soll, also die Chemo- in meinem Fall wegen der Unheilbarkeit der Krankheit, so weit wie möglich verschieben sollte.

Und wegen Thrombose und Embolie brauche ich mir bei der derzeitigen Tumorgröße vorerst keine Gedanken machen, da mein Nonhodgkin - Lymphomtyp nur sehr langsam wachsen würde.

Während dieser Zeit erfuhr ich noch von einer Ärztin die sich auf Naturheilkundeverfahren spezialisiert hatte.

Nach 4 Wochen habe ich bei ihr einen Termin bekommen und mich
bei ihr vorgestellt.

Der erste Termin hat für ca.2 Stunden Anamnese gleich
mal ca. 300,00 DM gekostet.

Die neue Ärztin schickte mir ein homöophatisches Pulver
zum selber ansetzen mit Alkohohl. Ich weiß eigentlich nicht einmal so richtig was ich da genommen habe. Aber es trat tatsächlich eine Verkleinerung der LK ein.

Etwa so wie schon immer zuvor auch , mal größer mal kleiner.

Aller 4-6 Wochen musste ich mich bei ihr telefonisch melden. Sie erfragte meinen Zustand und wie es mir gehen würde und sie
sagte mir ich solle auf keine Fall Bestrahlung oder Chemotherapie machen. Für dieses telefonische Gespräch auf meine Kosten
verlangte die gute gleich mal 50,00 DM bzw. 60,00 DM oder mehr.

Ich glaube das ist ein zu leichtes Geld verdienen, und äußerst unmoralisch das Leid kranker Menschen so auszunutzen...

Der LK wurden trotz Einnahme des homöophatischen
Pulvers auch wieder größer, so dass ich irgendwann die Behandlung abgebrochen habe.

Sogar das letzte Telefonat mit der Mitteilung, dass ich die Behandlung beenden möchte, hat mich noch einmal 54,00 DM gekostet.

Nachdem ich nun wieder bei meiner alten Hausärztin war,
wollte ich mich gern noch einmal wo anders untersuchen
lassen um ein Zweitgutachten zu bekommen. Ursprünglich
wollte ich in die Biomedklinik nach Bad Berg Zabern gehen.

Ich hatte schon vorher etwas über Hyperthermie ( Fiebertherapie) erfahren. Dieses Verfahren wurde bereits in DDR-Zeiten im Ardenne - Institut entwickelt und an Tieren erprobt.

Mittlerweile wird dieses verfahren auch beim Menschen angewandt.

Jedoch wiederum mit sehr unterschiedlichen Meinungen. Im Regelfall muss man diese Therapie selbst bezahlen zwischen 8000,00 DM – 14.000,00 DM.

Aber in Bad Berg Zabern besteht die Möglichkeit so eine Hyperthermie auch über die Krankenkasse bezahlt zu bekommen.

Ich hatte schon die Zustimmung meiner Krankenkasse, aber eine innere Stimme hielt mich davon ab. Ich besprach mit meiner Hausärztin ein schulmedizinisches Zweitgutachten also eine nochmalige
Untersuchung in einer anderen Klinik machen zu lassen.

Ich hatte gutes von der Uniklinik München gehört.

Meine Hausärztin wollte mir einen Termin in der Uniklinik München besorgen.

Beim nächsten Gespräch sagte sie mir sie habe mit einem Dr. der Uniklinik München gesprochen und ich solle doch selbst noch mal
wegen eines Termins anrufen.

Als ich den Dr. anrief und Ihm grob meine Krankheitsgeschichte erzählt hatte, sagte er mir das er demnächst zufällig in meiner Gegend zu tun hätte und wir uns da am besten mit all meinen Befunden im Dresdner Hiltenhotel treffen könnten.

Nach Einsicht meiner Befunde wolle er mir raten was
als nächstes zu tun sei.

Als ich an dem vereinbarten Tag nach einer Weile suchend und
wartend dann endlich diesen Dr. fand, drückte ich Ihm alle
meine Befunde in die Hand.

Nach ca. 15 min intensiven lesen 's stellte er mir die Frage - wie lange ich noch leben möchte, ob 10 Jahre, 20 Jahre oder 30 Jahre?

Darauf erklärte mir Dr. Allwissend, dass es in meiner Situation
nur eine Möglichkeit der Heilung gäbe, was vielleicht aus einem schulmedizinischen Verstand nachzuvollziehen ist.

Eine so genannte Stammzelltransplantation mit Ganzkörperbestrahlung und Hochdosis - Chemotherapie über 12 Wochen allein in einer sterilen Zelle nur von einer Schwester mit Gummihandschuhen versorgt?

Dabei war mir sofort klar, dass ich diesen „gut gemeinten“ schulmedizinischen Ratschlag nicht für mich annehmen werde.

Die Stammzelltransplantation ist aus schulmedizinischer
Sicht die „Joker-Therapie“ wenn keine andere schulmedizinische Therapie ( Chemo- oder Bestrahlung) mehr wirkt.

Ich habe mich sehr viel im Internet informiert, da steht wirklich
sehr viel über Nonhodgkinlymphome drin, und ich hatte paar Telefonnummern von erkrankten Lymphompatienten die bereits
Chemo-, Bestrahlung gemacht hatten und einer riet mir von einer Chemo- ab, er sagte eine so genannte Antikörper -Therapie mit Mabthera (einem künstlich hergestellten Maus – Mensch Antikörper )
sei für mich besser.

Dieser Antikörper wurde mit unterschiedlichem Erfolg bereits seit
Anfang der 90-iger Jahre an Menschen in den USA getestet.

Nun ich brauchte wieder einen Hausarzt und ich hatte keine Lust mehr auf neue Ärzte, also was lag am nächsten, ich ging wieder zu meiner alten Hausärztin.

Meine LK wuchsen im Sommer 2001 wieder mal, also musste ich weiter forschen.

Nach telefonischem Kontakt mit einem anderen Lymphompatienten der eine

6-monatige Chemotherapie gerade hinter sich hatte und leider ohne besonderes guten Erfolg, riet er mir zu einer Antikörpertherapie mit Mabthera (Rituximab).

Er war Privatpatient und hatte an einer so genannten Studie teilgenommen in der Hoffnung die beste neueste
Therapie zu bekommen. Dieser Anikörper wird von der
Schweizer Firma La Roche' hergestellt. Es ist ein Maus-Mensch Antikörper der an die entartete Krebszelle andockt und sie somit abtötet. Voraussetzung dabei ist allerdings das der Antikörper
wie ein Schlüssel ins Türschloss genau passen muss,
also genau auf die Krebszelle passen muss.
In den USA wurden bereits seit Anfang
der 90-iger Jahre Behandlungen mit Antikörpern
an Menschen probiert.

Mit unterschiedlichen erfolgen. In meinem Fall bzw. zu meinem Lymphomtyp gab es einen passenden Antikörper eben das
genannte Mabthera (Rituximab).

Die Behandlungserfolge waren natürlich sehr
unterschiedlich ausgefallen, zwar fast immer erfolgreich,
leider aber nur nicht mit totalem dauerhaftem Heilerfolg. Nach schulmedizinischen Auffassung war die Gabe von Mabthera am sinnvollsten in einer Kombination mit einer CHOP-Chemotherapie zu verabreichen und das aber nur im Rahmen einer Studie, wo die unmittelbar behandelnden Ärzte nicht wissen was bekommt Patient Nr.:007 und was bekommt Patient Nr.:0815.

Aber ich hatte gelesen, dass der Antikörper in bestimmten Fällen auch als Monotherapie ( ohne Chemo) verabreicht werden kann.

Also wieder zu meiner Hausärztin auf der Suche nach einem anderen Onkologen,

um zu prüfen ob ich eventuell die Möglichkeit
habe diesen Antikörper als Monotherapie zu bekommen.

Ich ging zu einem Onkologen und ließ mich beraten.

Er sagte mir das ich schon eine Chance hätte diesen Antikörper zu bekommen, vorausgesetzt das meine Krankenkasse dies bezahlt, da Mabthera sehr teuer ist.

Er riet mir aber lieber wieder in die Uniklinik zu gehen,
da dort eben auch im Rahmen dieser Studien bessere Möglichkeiten bestehen solche neuen teuren Schulmedizinischen Medikamente zu bekommen.

Also rief ich wieder in der Uniklinik an und ersuchte ein Gespräch bei einem Oberarzt der Onkologie was ich auch bekam.

Bei diesem Gespräch versuchte der sympathische Oberarzt mich erst einmal von einer neuen Studie zu überzeugen, die da war: Chemo + Antikörper.

Konkret wieder wie ich bereits wusste im Rahmen der Studie nach Losentscheidung 6 Chemo's mit 4 Antikörpern kombiniert oder eben 6 Chemo's nur mit 3 Antikörpern kombiniert oder
eben 6 Chemo's nur mit 2 Antikörpern kombiniert oder eben

6 Chemo's mit nur 1 Antikörper kombiniert oder eben 6 Chemo's mit gar keinem Antikörper kombiniert.

Da ich aber keine Chemo wollte, wie bereits gesagt
wegen Arbeitsausfall und damit Verdienstausfall usw.,
habe ich ihn drum gebeten ob nicht doch die Möglichkeit einer

Monotherapie mit Mabthera besteht. Nach einigem
hin und her lenkte er dann doch ein, da ich nur zu
einer Monotherapie bereit war und genehmigte
mir 4 Gaben Mabthera über 4 Wochen, je eine Gabe pro Woche.
Das war jeweils eine Infusion über 4 Stunden. Die Therapie fand November 2001 statt.

Die Wirkung von Mabthera war wie im Internet so beschrieben
wie ich es erlebte, mit Schüttelfrost und leicht erhöhter Temperatur. Diese leicht allergische Reaktion war als positive Reaktion des Körpers beschrieben mit der Aussage das in diesem Fall der Antikörper wirkt,
was glücklicherweise dann auch so war.

Darauf hin erhielt ich noch weitere Antikörper aller 4 Wochen
immer eine Infusion bis zum Sommer 2002.

Ich war wohl einer der ersten Patienten der Uniklinik ,
der so eine sehr teure, aber sehr gut verträgliche
Antikörper-Monotherapie mit Mabthera erhalten hat.

Diese Therapie hat damals zum Erstaunen der behandelnden Ärzte,
sehr gut gewirkt. Die Lymphknoten waren so gut wie weg bzw, wesentlich kleiner.

Leider wuchsen sie im Sommer 2004 wieder und schlimmer als je zuvor (in den Leisten, Oberschenkeln und im selbst Bauchbereich waren es leider noch mehr geworden ).

Ich erhielt im Oktober 2004 genauso wie 2001 4x Mabtherainfusionen über 4 Wochen, leider dieses mal ohne den geringsten Erfolg.

Im Dezember 2004 dann die endgültige,
schulmedizinische Entscheidung: Chop-Chemotherapie über 6 Monate. Ich habe wie die Jahre zuvor erst einmal abgelehnt, obwohl ich nun langsam nicht genau wusste was ich tun sollte. Ich hatte mit den großen Tumoren jetzt natürlich Angst vor einer Thrombose oder einer Lungenembolie. Mein Blut war glücklicherweise bis dato immer noch bestens in Ordnung, aber die stark vergrößerten Lymphknoten bereiteten mir schon manche schlaflose Nacht.

Glücklicherweise waren noch keine Organe von Lymphknoten befallen.

Wahrscheinlich gerade noch zur rechten Zeit erfuhr ich wieder durch eine Fügung von einer guten alten Bekannten Frau namens Hilde die in Holland in Doetinchem

lebte, von einem Buch über Heilfasten von Rudolf Breuss.

Dieser Rudolf Breuss hatte schon vor über 50 Jahren Menschen mit unterschiedlichen Krebserkrankungen geheilt., was er in seinem Buch beschrieben hatte. Hildes Schwester hat mir das Buch auch gleich aus der Schweiz geschickt.

Hilde stammte aus der Schweiz und ihre Schwester lebte noch in der Schweiz.

Meine Frau hatte Hilde vor einigen Jahren in Holland kennen
gelernt als sie bei der evangelischen Partnergemeinde in
Doetinchem zum Partnergemeindetreffen war.

Nun, ohne Hilde hätte ich mit hoher Wahrscheinlichkeit nie etwas von dem lebensrettenden Buch von Rudolf Breuss erfahren.

Man kann es aber, wie ich im Internet erfuhr, auch hier in Deutschland bestellen.

Ich habe es gelesen und mich eigentlich auch gleich für die Fastenkur entschieden.

Und an dieser Stelle kann ich aus meiner persönlichen
Erfahrung heraus nur jedem an Krebs erkrankten
Menschen dazu raten, die 42-tägige Fastenkur
konsequent zu machen so wie es Rudolf Breuss in seinem Buch:

- „KREBS Leukämie und andere scheinbar unheilbare Krankheiten“ mit natürlichen Mitteln heilbar – beschrieben hat.

Die 42-tägige Fastenkur hat 0,0 Nebenwirkungen, das Immunsystem wird nicht zerstört und ich konnte während der Fastenkur 5 Wochen lang meinen Lehrerberuf problemlos weiterhin ausüben. Bei einer Chemotherapie hätte ich niemals weiter arbeiten können, ich hätte damit meinen Hauskredit nicht mehr abzahlen können……

Der Preis für diese Kur waren ca. 100,00 € für diverse Teeorten und ca.150,00 € für den Biogemüsesaft nach dem Originalrezept der Schweizer Firma BIOTTA.

Diese 250,00 € haben mir bis heute ohne jede jegliche weitere Behandlung meine

100%-ige Gesundheit zurückgegeben.
Ja dadurch das ich 6 Wochen lang nichts gegessen habe,
konnte ich am Ende das Geld für das Essen einsparen und
ob ich mit 250,00 € Essengeld für 6 Wochen gereicht hätten,
ist noch zu hinterfragen?

Ich bin sehr dankbar dass mir eine weitere gesunde Lebenszeit geschenkt worden ist.

Ich gehe nun nur noch aller 6 Monate zur Untersuchung
in die Uniklinik und das bereits seit dem Ende der Heilfastenkur
(März 2005). Ich erfreue mich nach wie vor bester Gesundheit
und das mit Sicherheit zum erstaunen der Ärzte, den die schulmedizinische Prognose meiner Krankheit lautet: UNHEILBAR!

Halleluja.

Dieter Schubert