Zur Fastenkur  



Nun zur Fastenkur

Ich möchte über meine 42-tägige Fastenkur berichten.

(„Krebs – Leukämie und andere scheinbar unheilbare
Krankheiten nach einem Buch von Rudolf Breuss)

Das Grundprinzip dieser Fastenkur (bestehend aus verschiedenen
Teemischungen und einem speziellen Bio-Gemüsesaft der Schweizer Firma
„BIOTTA“) basiert auf dem Prinzip des Eiweißentzuges.

Tumorzellen enthalten schulmedizinisch erwiesen, 8x soviel Eiweiß als
normale Gesunde Körperzellen.

Wird nun kein Eiweiß (vor allem tierisches Eiweiß.)
mehr durch die Nahrungskette zugeführt, wird der Krebs
sozusagen ausgehungert, was simpel plausibel klingt und sicher ein schulmedizinisches Lächeln bzw. Unverständnis bei Ärzten erzeugt.

Im Gegenteil vom Fasten bei Krebs wird aus schulmedizinischer
Sicht eher dringend abgeraten.

Es sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, dass ich nach schulmedizinischer Diagnose an einer unheilbaren Krankheit erkrankt bin,
ein Niedrig malignes Nonhodgkinlymphom – eine Art Lympdrüsenkrebs
bei dem natürlich das gesamte Lymphsystem betroffen ist
mit entarteten B-Zellen geringer Bösartigkeit und somit
wachsen die Tumore nur langsam.

Bei mir hat es mit großem Erfolg gewirkt, wie laut Buch von Breuß bei ca. 40.000 Menschen und mehr und eben auch bei allen verschiedenen Krebskrankheiten.

In den anderen Büchern, die ich noch gelesen habe, wird Krebs immer hauptsächlich als Zivilisationskrankheit durch unsere heutige ungesunde Ernährung mit viel zu viel fleischreicher Ernährung, beschrieben.

Die Fastenkur begann am 07.02.05 und endete am 20.03.05 .

Ich habe mich fast immer gut gefühlt und konnte
bis zum 34. Fastentag sogar meiner beruflichen
Tätigkeit problemlos nachgehen.

Nur in der letzten Woche, also ab dem 35. Tag, wird von Breuß
ausdrücklich gewarnt, weil da eine kleine Krise eintreten kann,
wo man alles hin schmeißen möchte.

Also Vorsicht, diese kritische Phase kann um den 35. Fastentag kommen !

Wenn man hier die Fastenkur abbricht ist mit relativer Sicherheit
alles umsonst gewesen.

Bei mir war dies eindeutig nachvollziehbar, denn laut Blutbild waren erst am Ende der 4. Fasten - Woche die Eiweißwerte im Blut deutlich weniger geworden.

Bis dahin waren die Lymphknoten zwar viel weicher geworden
aber leider nicht wesentlich kleiner.

Erst in der letzten Fasten - Woche wurden sie stetig kleiner und kleiner,
genau so wie von Rudolf Breuß beschrieben.

Ich habe also bereits im Voraus geplant die letzte Woche dann doch lieber zuhause zu bleiben, um auf dem Sofa zu relaxen.

Es war am Ende besser so, denn ich habe mich doch manchmal etwas schwächer gefühlt, wobei man sich bei einer ordentlichen Grippe eigentlich schlimmer fühlt.

Also unbedingt 42 Tage durchhalten!

Ich habe bereits in der 1. Woche gut 10 kg abgenommen,
aber da ich relativ übergewichtig war, fiel das nicht so ins Gewicht.

Am Ende der Fastenzeit waren es dann ca. 25 kg die ich weniger
auf die Wage brachte.

Bei meiner Größe von 1.83 m wäre laut Tabelle 73 Kg das Idealgewicht.

Ich wog davor ca. 96 kg und danach ca. 71 kg, aber nach einer Woche langsamen vegetarischen Essens wog ich bereits wieder ca. 74 kg.

Ich fühlte mich fantastisch.

Während der Fastenzeit kamen mir teilweise Zweifel zwecks der Wirksamkeit der Fastenkur, da ja die LK's nicht so richtig kleiner wurden.. Doch ich hatte immer wieder ein gutes Gefühl, dass die über Jahre doch stetig gewachsenen Tumore langsam meinen Körper verlassen und dass mein wieder gesundender Körper den Krebs mehr und mehr besiegen kann.

Mal sehen wie meine Lebensgeschichte weiter verläuft.

Ich habe während dieser Zeit viele Bücher über Ernährung und Krebs und anderer wundervoller Krebsheilungen gelesen. Ein Buch von einem Dr. med. Anthony J. Sattilaro aus Philadelphia – USA „Rückruf ins Leben“ , Verlag Mahajiva, der als Leiter einer Klinik eben in Philadelphia auch auf schulmedizinisch unerklärbare Weise von seinem Prostatakrebs
gesund wurde. Er hatte bereits Metastasen im ganzen Körper in
den Knochen und sogar im Gehirn, aber durch eine konsequente
so genannte Makrobiotische Ernährung hat er den Krebs besiegt.

Ein anderes Buch „Eine Krebstherapie – 50 geheilte Fälle“ von einem Dr. Max Gerson, Waldthausenverlag, beschreibt 50 geheilte Fälle aller möglichen Krebsarten, ebenfalls durch eine spezielle Ernährung von frisch gepressten Säften und besonderen Medikamenten zur Lebersanierung mit
Kaffeeeinläufen und Rizinusöleinläufen usw...........

Wichtige Hinweise zur letzten Fastenwoche (6.Woche):

Ich habe mir für die letzte Fastenwoche einen so genannten „Irrigator“ besorgt - für Darmeinläufe - was ich dann auch 5 Tage bis zum Ende der Fastenkur getan habe. Meine Überlegung war, dass die Chance der Giftausscheidung nach 5 Wochen Fasten eigentlich besonders gut sein muss. In dem zuvor beschriebenen Buch von Dr. Max Gerson habe ich gelesen das Kaffeeeinläufe ( 1Liter Kaffee) sehr geeignet sind die Leber zu entgiften. Also habe ich jeweils 3 Tage immer abends vor dem schlafen gehen Kaffeeeinläufe gemacht,

Dann einen Tag – morgens Oraleinnahme von Rizinusöl – abends Einlauf mit Rizinusöl . dann noch 2 Tage Kaffeeeinläufe. Nach den Kaffee-Einläufen habe ich mich immer richtig gut gefühlt. Das war wie Kaffeetrinken mal anders.

Ich fühle mich wie ein neuer Mensch, ja ich möchte sogar sagen, wie neu geboren. Ich fühle, dass die physikalisch-chemischen Prozesse in meinem Körper bzw. meine Organe wie bei einem gesunden, neugeboren Kind arbeiten und funktionieren.

Es ist wie eine Generalüberholung des gesamten, menschlichen Organismus, alles wieder zum Ursprung des Lebens zurückgesetzt.

Hinweise nach der Fastenkur - Beginn der erneuten Nahrungsaufnahme !

Das ging übrigens vollkommen Problemlos, als hätte ich nie gefastet.

Am 42. Tag habe ich um 24:00 Uhr eine Banane gegessen und es kann sich wahrscheinlich niemand vorstellen wie gut in diesem Moment nach 6 Wochen ohne Essen eine Banane schmeckt. Am nächsten Morgen war ich der Zeremonienmeister und habe auf einer weisen Tischdecke einen wunderschönen roten Apfel halbiert und anschließend mit Hochgenuss verspeiset. Wie ein guter Apfel wirklich schmeckt weiß man mit Sicherheit
erst nach 42 Tage ohne Nahrungsaufnahme, denn die Geschmacksinne
sind verständlicher Weise auf einem Höchstmaß sensibilisiert.

Ich habe mir also nach den 42 Tagen mit nur Tee und Biotta – Gemüsesaft,

erst einmal ein Buch gekauft: „Richtig essen nach dem Fasten“

von Dr. Hellmut Lützner und Helmut Million ISBN 3–7742-6686-7

6 Aufbautage mit konkretem Speiseplan.

Also habe ich mir im Reformhaus alle notwendigen Speisen + Gewürzen besorgt und dann jeden Tag nach Anleitung 3 x täglich gekocht bzw. die entsprechenden Speisen zubereitet.

Dann habe ich mir einen Getreideflocker gekauft und jeden Morgen frisch gequetschtes Hafermüsli gegessen mit Banane + Apfel + Leinöl oder Olivenöl, oder Traubenkernöl, oder Sesamöl + Sanddornsaft ( Vitamin C) – und das ganze ca. 6 Monate lang. Während dieser Zeit kein Fleisch nur Käse Butter , Quark, Obst, Gemüse und nur Vollkornbrot. Wenn möglich keine Weismehlprodukte.

Regelmäßig dazu ins Müsli oder auch separat Weizenkeimlinge ( soll ein purer Vitamin B-Komplex sein) – In Reformhäusern gibt es Keimgläser.

Seit August 2005 esse ich wieder alles was mir schmeckt, nach dem Prinzip:

„Alles in Maßen“ und unter keiner Auferlegung einer besonderen Diät, also alles ohne jegliche Einschränkung.

Ich glaube, dass diese 6 Monate lange noch eingeschränkte Ernährung eine zusätzliche Körpersanierung bewirkt hat.

 

Noch ein Büchertipp, - „Unser Nahrung - Schicksal“

von Dr. med. M. O. Bruker. – ISBN 3-89189-003-6

Das sollte man mal gelesen haben.